Mittelohrentzündung

  • 27. August 2021

Von aussen nicht sichtbar und doch eine unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit. Eine häufig bei Kleinkindern auftretende Erkrankung ist die akute Mittelohrenzündung. Sie kann aber auch im Erwachsenenalter auftreten.

Ursachen

Ausgelöst wird eine Mittelohrenzündung meist durch Erreger, welche über die Eustachische Röhre oder einen bestehenden Trommelfelldefekt ins Mittelohr gelangen können. Eine akute Mittelohrenzündung beginnt schnell und oft im Anschluss an eine Grippe oder Erkältung.

Symptome

Wer eine Mittelohrentzündung hat, spürt stechende und klopfende Schmerzen im Ohr. Diese werden begleitet durch eine Hörminderung. Oft hat man auch Fieber und Kopfschmerzen und fühlt sich allgemein Unwohl.

Wenn die Entzündung weit fortgeschritten ist, kann es zum Einreissen des Trommelfells kommen. Damit wird der Schmerz deutlich reduziert.

Therapie

Eine akute Mittelohrentzündung heilt innerhalb von zwei bis drei Wochen aus. Mit Schmerzmitteln und abschwellende Nasentropfen können die Symptome gelindert werden. Eine genaue Abklärung bei einem Haus- oder Facharzt ist aber in jedem Fall empfehlenswert. Denn wird eine Mittelohrenzündung chronisch, kann das bleibende Folgen haben.

Mittelohrenzündung bei Kleinkindern

Kleinkinder sind von Mittelohrenzündungen viel häufiger betroffen, als Erwachsene. Dies liegt an den anatomischen Gegebenheiten, denn bei Kindern ist die Verbindung vom Mittelohr in den Rachenraum kürzer. Krankheitserreger können dadurch einfacher aufsteigen.

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